Futterkontrolle

Durch Nachfragen im Imkerforum zum Thema “Wohin mit den alten Waben” meines gestorbenen Ablegers erhielt ich (u.a.) den Tipp, nach den Futtervorräten in der Beute des verbliebenen Volks zu schauen – da es möglich sein könnte, dass zu wenig Futter vorhanden ist und somit mein Volk nicht durch den Winter kommen kann.

Dieser Eingriff wurde später bzw. begleitend natürlich auch kritisiert. Wie immer war ich hin- und hergerissen, vor allem auf Grund fehlender Erfahrungen. Mein Ziel war es hier nicht, aus Langeweile mal wieder in das Volk zu schauen, sondern vielmehr die Sorge um das Volk. Ich habe abgewägt, was schwerer wiegt – ein kurzer, von mir weitgehend schonender Einblick – oder der drohende Hungertod.

Also auf zur Beute und Deckel abnehmen, Filzmatte entfernen und langsam (es waren keine bzw. kaum Bienen in der oberen Zarge zu sehen) jede zweite Wabe halb heraus ziehen, um nach Futter zu schauen. Die erste Wabe war gleich vollständig leer – na toll.

Jedoch viele weitere Waben waren ganz gut oder zu mindestens halb gefüllt. Wenn ich nun pessimistisch zusammen rechne (1-2kg Futter pro Wabe) komme ich auf – wie gesagt ganz pessimistisch und abgerundet – ca. 7 – 12kg Futter in der oberen Zarge.

Das müsste für den (Rest)Winter ausreichen.