Ablegerbildung 2018 – Teil 2 – Fütterung

Damit sich der Ableger gut entwickelt, muss er einen stetigen Futterstrom haben. Das heißt, er sollte immer über ausreichend Futter verfügen.

Ich hatte 2 gut gefüllte Futterwaben bei der Erstellung des Ableger eingesetzt – jedoch war ich mir nicht ganz sicher ob all das Futter reicht bzw. ich habe durch die Glasscheibe der Hinterbehandlungsbeute gesehen, dass etliche Bienen auf der letzten Wabe saßen.

Also habe ich mit meinem Futtergeschirr aufgefüttert. Dazu habe ich noch vorhandenes Futter aus dem letzten Winter genommen. Die Eimer sind mit ca. 14l gefüllt und ich hatte noch ausreichend da. Aber warum Eimer und keine noch vorhandenen Futterwaben? Ganz einfach, ich wollte es einfach mal probieren.

Zu Hause habe ich ca. 600ml in ein Glas abgefüllt und bin dann zum Bienenstand gegangen. Dort habe ich die Futtertasche gefüllt und anschließend trockene Rindenstücke als Schwimmhilfe eingesetzt.

Die Futtertasche habe ich hinter die letzte Futterwabe angesetzt – nun können die Bienen das Futter einsammeln und in die leeren Futterwaben einlagern.

Beim Einsetzen der Futtertasche habe ich bemerkt, dass sie ein wenig klemmt und nicht richtig passen will. Mhh, erst dachte ich, dass das nicht so schön ist. Da ich aber noch meine abschließende Glasscheibe habe, ist das kein Problem. Das Futtergeschirr sitzt nun etwas schief drin, die Beute bzw. der Raum wird jedoch durch die Scheibe begrenzt und abgeschlossen.

Der Vorteil ist, dass die Bienen durch einen kleinen Spalt auch von der Außenseite (die mir zugewandte) auf das Futter zugreifen können.