!!! Erklärung zur DSGVO !!!

Heute wird die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) als ein einheitliches Datenschutzrecht für die gesamte Europäische Union eingeführt. Die Verordnung regelt die Verarbeitung von personenbezogenen Daten. Ich begrüße diese Verordnung sehr und finde es einen Schritt in die richtige Richtung. Natürlich geht damit ein – besonders für kleine Blogger wie mich – enormer Aufwand einher. Ich sehe es jedoch so: einerseits wird der Webseitenbetreiber sensibilisiert und deutlich informiert, wie stark verknüpft und verwoben seine Seite im Internet ist und andererseits werden dem Nutzer/Leser der Seite mehr Rechte an seinen eigenen Daten eingeräumt.

Wie schon angedeutet bedeutet dies ein enormen Aufwand – jedoch hatte ich auch 2 Jahre Zeit dafür (so lang war die Übergangsfrist). Ich habe mich nun dazu entschlossen folgende Dinge umzusetzen, um der DSGVO zu entsprechen:

  • (vorläufig) keine Kommentare
  • keine Social Media Plugins (da gab es auf der rechten Seite eine Box mit der Anzahl der Likes)
  • Deaktivierung von Statistikplugins (ich hatte Wordfence verwendet, um ein groben Überblick über die Nutzerzahlen zu erhalten. Jedoch speichert dieses Plugin die IP-Adresse)
  • Update von WordPress auf die akutellste Version –> nun kann ein Nutzer seine gepeicherten Daten anfordern und löschen
  • Aktualisierung der “Datenschutz”-Seite

Ich hoffe dabei keine Fehler gemacht zu haben.

Sofern Euch etwas auffällt oder ihr mich kontaktieren wollt nutzt bitte die im Impressum angegebene Email-Adresse.

Ablegerbildung 2018 – Teil 1

Derzeit habe ich 2 Völker die beide mehr oder weniger kräftig aus dem Winter gekommen sind und sich nun entwickeln.

Bis zum Herbst würde ich jedoch meine Völkerzahl von 2 auf 4 verdoppeln.

Zum Thema Ablegerbildung gibt es unzählige gängige Methoden – jedoch nicht alle passen immer auf die jeweilige Situation.

Bei mir gab es einige Randbedingungen, die die Ablegermethode eingeschränkt haben:

  • Ableger sollte am Stand gebildet werden
  • (am liebsten) wenig Honigverlust –> ganz einfach, um mal den Rhythmus bzw. ein komplettes Bienenjahr mitzumachen. Die Menge ist prinzipiell zweitrangig – jedoch möchte ich etwas Honig “ernten”

Ich wollte eigentlich nach der Methode “1 Wabe ergibt ein Volk” nach Dr. Pia Aumeier die Ableger erstellen – jedoch habe ich während des Lesen diverser Forenbeiträge gezweifelt ob es auf meine Bedingungen übertragbar ist (Anfänger, DNM und nicht Dadant, etc.).

Am Stand habe ich dann spontan entschieden ein Ableger im klassischen Sinne zu bilden. Das Prinzip dabei ist:

  • Entnahme (im Mitte Mai) von 1-2 Brutwaben mit Brut in verschiedenen Stadien
  • Bienen die auf der Wabe sitzen kommen mit in den Ableger
  • ausreichend Futterwaben dazu hängen
  • einige Mittelwände zu Ausbauen geben
  • Flugloch einengen
  • Mittelwände, Bienen, Brutwaben seicht mit Wasser besprühen

Natürlich habe ich vorher alles vorbereitet und alles in ausreichender Menge mitgenommen.

Der Aufbau der Waben/Rähmchen ist dann folgender (jetzt symbolischer Blick von oben in die Hinterbehandlungsbeute hinein – Flugloch ist vorne):

  • Brutwabe 1
  • Brutwabe 2
  • Mittelwand 1
  • Mittelwand 2
  • Futterwabe 1
  • Futterwabe 2

Wie man sieht, habe ich gleich 2 Futterwaben hinein gehangen – nur um sicher zu gehen und etwas Zeit zu bekommen.

Nun heißt es warten und warten und warten – insgesamt 3 Wochen lang. In dieser Zeit schlüpfen die Jungbienen und ziehen sich im besten Fall eine neue Königin heran.

Am Flugloch ist nach einem Tag Ruhe etwas Verkehr zu beobachten.

Neue Bienen – Neues Glück

Am frühen Sonntag habe ich 2 neue Völker abgeholt. Sie standen bei einem Imkervereinskollegen und warteten schon auf mich 🙂

Das Einpacken und den den Transport zum Standort haben sie gut überstanden. Ich habe sie erst mal in den noch kühlen Schatten gestellt. Jedoch sind im Laufe des Tages die Temperaturen stark gestiegen, so dass ich mir etwas einfallen lassen musste.

Leider ist der Bienenwagen noch nicht einzugsbereit – deshalb habe ich die Hinterbehandlungsbeuten (4-Raum) an den Ort gestellt, wo später der Bienenwagen stehen wird. Nicht ganz optimal, aber manchmal ist es eben so. Nun mussten die Bienen Wabe für Wabe in ihre neue Behausung einlogiert werden. Also Anzüge, Smoker, Rauchmaterial und Stockmeißel geschnappt und ab zum Stand.

Das Umlogieren ging sehr gut – weder ich, meine Frau noch die Bienen waren zu nervös 🙂 Wieder haben wir viel gelernt – die letzten Arbeiten mit und an den Bienen lagen ja schon ein Weilchen zurück.

Insgesamt eine schöne und runde Sache – nun kann ich beruhigt und ohne schlechtes Gewissen den Bienen gegenüber am Bienenwagen weiter bauen.

Hier noch ein paar Eindrücke.

Das erste Bild zeigt sowohl die alte als auch die neue Behausung.

Erst mal begutachten, was sich da so tut.

Eine schöne Brutwabe mit aufsitzenden Bienen und Futterkranz drum herum.

Und hinein in die Beute damit (gleich mal den ersten “Fehler” gemacht –> Wachs hätten wir ruhig runter machen können).

Abschließend ein Baurähmchen und die Glasscheibe.

Die Glasscheibe und die damit verbundene Möglichkeit, die Bienen ungestört zu beobachten finde ich wirklich toll – das ist einer der Gründe für meine Verwendung der alten Hinterbehandlungsbeuten. Beim Umlogieren habe ich auch den direkten Unterschied bemerkt. Das Heben der einzelnen Zargen fand ich nicht schön (bin halt ein Schreibtischhengst…) und die Vorstellung hinter den Beuten zu sitzen und sie so zu behandeln ist – Stand jetzt – sehr angenehm.

Und nochmal das neue zuhause von außen. Ein paar vereinzelte Bienen schauen raus. In den kommenden Tagen wird sich das Treiben vor den Beuten noch merklich vergrößern. Sie werden sich einfliegen und anfangen bei guten Wetter Pollen und Nektar zu sammeln – schön, so soll es sein.

Hinterbehandlungsbeute (Normbeute 52) – 4 Raum Beute, Verbinden

Wie schon in den anderen Beiträgen (siehe unten) geschrieben, werde ich in unseren Bienenwagen klassische Hinterbehandlungsbeuten (Normbeute 52) verwenden.

Da der Raum für heutige Völker (nach Aussage meines Imkervereins wurde früher die dunkle Biene gehalten, heute sind es ja Carnicas) zu klein und die Behandlung der Bienenvölker zu aufwendig ist, habe ich mich entschieden, zwei Hinterbehandlungsbeuten zu verbinden und somit eine 4-Raum-Hinterbehandlungsbeute zu erstellen. Dazu gibt es einige Bilder und Forenbeiträge – ich möchte hier mein Vorgehen nochmal darstellen.

Zuerst zeichne ich den Ausschnitt an – ich habe hier nach Gefühl gemessen.

Der erste Schnitt ist vollbracht – ich verwende hierfür keine Stichsäge, da sie mir zu ungenau sägt (bzw. ich säge mit der Stichsäge zu ungenau 😉 ), sondern eine kleine Akku-Handkreissäge mit 25´er Sägeblatt.

Nach und nach säge ich eine Öffnung in die Oberseite der unteren Beute (Brutraum) und die Unterseite der oberen Beute (Honigraum).

In dem Bild ist gut zu erkennen, dass ich mal besser vorher genau geschaut hätte – fast wäre ich im Trommelraum gelandet…

Ein Blick in die komplette Beute.

Beide Beuten habe ich mit mehreren Schrauben verbunden. Nun ist alles ausgesät und ein paar Testrähmchen (hier noch Hoffmannrähmchen – die werde ich später nicht verwenden, da sie gerne verkleben).

Im nächsten Bild ist gut der – recht große Abstand – zwischen den Beuten zu erkennen. Ob sich das sehr nachteilig auswirkt, werde ich im Lauf des Jahres sehen. Laut Aussage eines Imkerfreundes, wird dort gerne wild gebaut.

Und ganz zum Schluss noch ein Bild, wie es aussieht, wenn die Bienen eingezogen sind. Aber warum stehen die Hinterbehandlungsbeuten in freier Natur? Ich bin leider noch nicht ganz mit dem Bienenwagen fertig – musste und wollte aber die Bienen schon mal einlogieren. Die Beuten stehen genau dort, wo später der Wagen steht.

 

Projekt Bienenwagen – 04

Wir haben mal wieder am Bienenwagen gebaut und einiges geschafft. Es wird auch langsam Zeit, denn die beiden neuen Bienenvölker kommen bald bei mir an.

Beim letzten Mal habe ich ja angefangen den Bienenwagen mit Douglasie-Nut-und-Feder-Brettern zu verkleiden. Das habe ich an allen gegenüber liegenden Seiten fortgesetzt. Leider waren doch einige Bretter zu krumm und letztendlich fehlte mir dadurch Material. Aus diesem Grund musste ich vorerst aufhören.

Da die Suche nach passenden Fenstern doch noch dauert, habe ich mich dazu entschlossen, die Fensteröffnungen erst mal zu schließen und dann nach Bedarf wieder zu öffnen.

Die folgenden Bilder beschreiben bzw. illustrieren am besten den Fortschritt.

Na, wer erkennt, wo die Bienenbeuten mal stehen werden???

Wie man sieht, gibt es noch kein Dach auf dem Wagen. Irgendwie fällt uns hier an der Stelle die Entscheidung schwer. Eigentlich ist klar, dass es ein Satteldach werden soll – aber wir haben es noch nicht geschafft, die Sache anzugehen…

Was fehlt noch:

  • Dach
  • Fenster an der Hinterseite
  • Fenster neben den Beuten (im “Honigraum” bzw. Arbeitsraum)
  • Anstrich (hier möchte ich lediglich Öl verwenden)
  • Eingangstür